Beton, Autos, Tuk-Tuks, Garkuechen, Linksverkehr…. Nach fast 14-stuendiger Anreise etwas ueberfordert dieser ersten Eindruecke von Bangkok haben wir uns etwas Abstand gegoennt und uns in den 84 Stock des hoechsten Gebaeudes Thailands, dem Baiyoke-Tower zurueckgezogen. Uebermuedet doch gluecklich sah Bangkok von hier oben mit dem ersten Glas Singha in der Hand gleich viel friedlicher aus. Diese Massen von Beton im Dunst der Grossstadt sind schon beeindruckend, der Gedanke hier Leben zu muessen, wirkt aber doch etwas beklemmend auf mich.

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Mit dem Taxi ging es zurueck zum Flughafen; eine halbe Stunde Fahrt, unser Fahrer duerfte recht ambitioniert gefahren sein (wir haben geschlafen), denn der Reisefueher raet fuer die Fahrt eineinhalb Stunden einzuplanen. Viel zu bald angekommen checkten wir ein und dann wieder warten. Die Augen fielen mehrfach zu bis wir schliesslich im Flieger sassen und den Flug nach Udon Thani schliefen.

Das Gepaeck kaum vom Rollband genommen, blieb uns gar nicht genug Zeit nachzudenken, wie wir jetzt nach Nong Khai kommen, schon sassen wir im VIP-Bus zwischen anderen Reisenden und brausten zum Ziel unserer ersten Etappe am Mehkong. Es ist verblueffend wie reibungslos und unkomliziert alles ablaeuft. Das einzige Hinderliche scheinen die eigenen Gedanken nach dem wie und wann zu sein, es klappt einfach.

Im Bus erhielt ich noch einig Tips zu Nong Khai und Laos von meinem Sitznachbarn Chris aus Portland.  Das von uns gewaehlte Guesthouse „Mehkong “ erwies sich als ausgezeichnee Wahl. Ein grosses Zimmer mit festen Betten, eigene Dusche und WC, sogar eine gute gefuellte Minibar fanden wir vor.  Dann noch Abendessen , das erste echte Curry mit angenehmer Schaerfe und Catfish aus dem Mehkong, im Garten des Mut Meeh Guesthouse, dessen Besitzer ein alter Freund von Chris ist. Die naechsten 12 Stunden umhuellten uns Traeume,  das Bett war toll, der Schlaf angenehm.

(geschrieben von Wolfgang)

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