Nach mal wieder um die 30 Stunden Reise sind wir in Khao Lak, Thailand, Indischer Ozean, angekommen. Um 15 Uhr gings in Vientiane los – ueber die Grenze nach Thailand – Bahnfahrt von Nong Khai nach Bangkok mit dem Nachtzug, Liegewagen 2. Klasse. Diese Zuege sind ziemlich komfortabel,  richtige Betten, leider durch die Klimaanlage ziemlich kalt und wenn man oben das Bett hat (so wie ich) auch ziemlich hell, da die Beleuchtung die ganze Nacht an bleibt. Mit all meinen Klamotten, Schlafbrille und dem gleichmaessigen Rattern der Schienen, liess es sich aber gut schlafen.

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Morgens dann Ankunft Bahnhof Bangkok und wieder mit dem Taxi zum Flughafen (total souveraen mit dem Taxler den Preis ausgehandelt, das kannten wir ja schon), mittags dann Flug nach nach Phuket – Busfahrt nach Khao Lak, mittlerweile war es schon wieder dunkel. Wir hatten in einem kleinen Ressort, 5 Bungalows mit Teekueche stand im Reisefuehrer, vorgebucht. Es waren tatsaechlich die ersten Bungalows mit Kuechenzeile, die ich hier gesehen habe. Am naechsten morgen hoerten wir dann deutsche Stimmen um uns herum, als wir aus dem Haus heraustraten neugierige Blicke und dann die Frage: “Sind Sie die neuen Nachbarn?” Deutsche Reihenhausidylle mitten in Thailand… 😉

 Nicht nur hier sondern im ganzen Ort eigentlich fast aussschliesslich deutschsprachige Touristen mit allem was dazu gehoert… Ganz schoen merkwuerdig und befremdend nach 2 Wochen kaum einem deutschen Wort. Diese ganze Deutschtuemelei (Currywurst, Absacker und Frueschoppen) wollten wir unbedingt auf Fotos festhalten. Das Ergebnis dieser Fototour (ich fotografierte das Geschaeft: “Kleider machen Leute, Wir sprechen deutsch”) ist jetzt ein massgeschneiderter Anzug fuer Wolfgang. Wir konnten dem Charme des Verkaeufers einfach nicht wiederstehen. Und waehrend der Anprobe gaben wir ihm Deutschunterricht. Wie unterschiedlich doch so Tage sein koennen. Etwas sehnsuechtig denken wir an die Zeit in Laos zurueck.

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Doch dennoch: es ist toll, am Meer zu sein – romantisches Fischessen direkt am Strand am Valentinstag – der Nachthimmel voller leuchtender Papierballons – natuerlich haben wir auch einen Gluecksballon steigen lassen und ihm bis in die Sterne hinterher geschaut: schoen.

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geschrieben von Andrea

 

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