Wieder in Bangkok, der Kreis schließt sich und das Ende unserer Reise naht L.

Die letzten zwei Tage hatten wir Bangkok gewidmet. Mit der Wahl unseres Guesthouses hatten wir dabei ein glückliches Näschen bewiesen. Wunderschön am Fluss gelegen mit einem prächtigen Blick auf die vorbeiziehenden Kähne, Longboats und Expressboote, die mit beträchtlicher Geschwindigkeit an unserem Fenster vorbeirauschten. Ein netter Pool machte für uns die drückende Hitze der Stadt erträglich.

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Wir wollten unsere Reise gemütlich ausklingen lassen und so beschränkten wir uns auf ein paar „kleinere“ Shoppingtouren in die Khao San Road und auf einen Besuch des Königpalasts mit dem Wat Phra Keo. Beides liegt nahe genug, um gut zu Fuß erreichbar zu sein.

Die Khao San Road ist ein wahres Einkaufsparadies gemischt mit Bars, laute Musik dröhnt überall aus Lautsprechern und jede Menge Traveller. Die Preise in der Khao San Road liegen im Schnitt fast doppelt so hoch, wie in den um liegenden Strassen, dementsprechend hoch ist der Handlungsspielraum.  Das Ergebnis unserer Touren: 10 T-Shirts, 2 Hosen, 2 Uhren, eine Sonnenbrille, diverse Windspiele, ein Ball, ein Schmuckdöschen, eine Mütze,… J; dabei immer das gleiche Spiel: „How much?“, „280 Baht“, „Too much!“, „How much, do you wanna pay“, mit der Aufforderung den Betrag in den großen Taschenrechner einzutippen, „100 Baht“, „Oh no, 200 Baht“, und so weiter. Am Ende einigten wir uns meist so in der Mitte.

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Am Donnerstag machten wir uns in der früh auf den Königpalast zu besichtigen. Wir bummelten den Fluss entlang Richtung Königspalast. Wir durchquerten dabei den Campus der Thammasat-Universität. Eine herrliche ruhige Atmosphäre, lernende Studenten, Menschen, große Vorplätze, sehr angenehm im sonst allgemeinen Trubel der Stadt. Am Sanam-Luang-Platz direkt vor dem Palast wurden wir von einem sympathisch wirkenden jungen Thailänder angesprochen. Er sei Student und gab uns ein paar Tipps für Bangkok. Der Königpalast ist noch bis 14.00 Uhr für Touristen geschlossen, da ein wichtiger Feiertag sei, aber kein Problem, es gibt da noch eine sitzenden Buddha, einen riesigen stehenden Buddha, eine tolle Exhibition, mit dem Tuk-Tuk, kein Problem. Mit flottem Strich zeichnete er uns die Buddhas in unserem Reiseführer. Wenn  wir die Tuk-Tuks mit weißem Kennzeichen nehmen, das sind die staatlichen, kriegen wir auch einen ordentlichen Preis, nur 40 Baht. Zufällig fährt auch gerade ein solches Tuk-Tuk an uns vorbei, kurz heran gewunken, er wechselt ein paar Worte mit dem Fahrer, alles geritzt und schon tuckern wir zum sitzenden Buddha, erfreut über die tollen Tipps des netten Studenten. Der Fahrer wartet auf uns, während wir das Wat besichtigen. Dann geht’s weiter zu unserem nächsten Stop, die nette Exhibition entpuppt sich als Stoff-Geschäft und der nette Thailänder als Schlepper, dem wir doch glatt auf dem Leim gegangen sind. Feiertag, etc. alles Schmäh! Wir stiegen nicht aus, nach einem kurzen Wortwechsel und einen kleinen Telefonat unseres Fahrers ging´s dann doch wieder zum Ausgangspunkt, nicht allzu viel Zeit verloren, teuer war es auch nicht (50 Baht, der Fahrer wollte einfach nicht mehr herausgeben!) und eine Erfahrung reicher.

Nach der Besichtigung des prachtvollen Königspalast samt Wat Phra Keo gönnten wir uns noch im Wat Pho bei der dort beheimateten Massageschule jeweils eine Massage. Andrea ließ sich ihre Füße bearbeiten, ich wählte die klassische Thaimassage. Trotz nicht unbedeutender Schmerzen eine Wohltat und nach der anstrengenden Besuchtour ungemein entspannend.

In Chinatown kostete es uns viel Mühe uns bei der großen Auswahl an Heuschrecken und Kakerlaken zurückhalten, aber wir waren dann doch einfach noch zu satt von einem herrlich feurigem Spicy Tuna-Salad.

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geschrieben von Wolfgang

 

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