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Nachdem wir die ersten Tage Bora hatten, einen Fallwind aus Norden mit Böen von bis zu 250 km/h, ist es seitdem jeden Tag heißer geworden. In der Hoffnung auf ein wenig Abkühlung, sind wir  mit der Fähre Richtung Makarska und Biokovo-Gebirge aufgebrochen.

Makarska

Auf dem bis zu knapp 1800m hohem Gebirge gibt es doch bestimmt ein paar schattige Wanderwege mit schöner Sicht auf die Inselwelt. Das mit dem Ausblick hat tatsächlich geklappt, aber die wenigen schmalen Straßen, die auch als Fußwege dienen, waren alle in der prallen Sonne an der Südseite des mächtigen Bergmassives. Der botanische Garten oberhalb von Makarska gelegen, ließ uns auf eine schattige Oase hoffen. Der Weg dorthin führte durch ein paar lieblose Hausansammlungen mit Bauruinen und Angst einflößende Wachhunde, zum Glück alle an der Kette. Der Botanische Garten, der die abwechslungsreiche Flora und Fauna präsentieren sollte, bot tatsächlich ein paar Schattenplätze zwischen kargen Pflanzen, die mit kleinen Schildchen versehen, den Weg durch die Felsen geschafft haben.

Biokovo Gebirge

 

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Auf dem Weg zurück zum Auto kamen wir an einem Art Brunnen vorbei. Bobby wollte trinken. Plötzlich machte es ‚plumps‘, Bobby war mit einem Satz im kühlen Nass und ich habe ihn nur noch komplett unter Wasser gesehen. Bilder aus dem Film Titanik mit dem in der Tiefe versinkenden Leonardo di Caprio schossen mir durch den Kopf… Wer weiß wie tief dieser Brunnen ist?? Das Ganze dauerte den Bruchteil einer Sekunde, da tauchte er schon wieder auf. Er war ja an der Schleppleine, an der Wolfgang zog und ihn aus den Fluten rettete. Er hat glaube ich gar nicht gemerkt, was passiert ist. Er schüttelte sich und war dann sichtlich froh über diese unfreiwillige Abkühlung. Die Tiefe mit einem Stock ausgemessen lag ca. bei 0,5 m!

Danach verließen wir die Berge und fuhren auf der wirklich schönen Küstenstraße mit fantastischen Ausblicken entlang der Makarska-Riviera und machten Stop in Brela. Dessen Strand soll laut Forbes-Magazin der sechst schönste weltweit sein – ehrlich gesagt: ein ganz normaler Strand wenn man mich fragen würde. Keine Ahnung wie diese Rankinglisten immer zustande kommen…

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Dann ging es weiter nach Split, wo wir uns noch den Diokletienpalast, „eines der besterhaltenen spätantiken Denkmäler Europas“ (unser Reiseführer kennt nur Superlative) angeschaut haben.

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imageDieser Palast ist wirklich interessant, eine historische Stadt in der Stadt direkt am Hafen. So hatten wir es dann auch nicht weit zu unserer Fähre wieder Richtung Brac zurück. Diesmal hat Bob die Überfahrt sogar an Deck verbracht und nicht in seiner Box im Auto. Wahrscheinlich war er nach diesem Tag einfach zu müde, um das überhaupt noch zu registrieren.

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